Geräte-Check
Gerät, Fehler und Preis eingeben: Der Check zeigt dir, was du kostenlos selbst prüfen kannst, was die Reparatur kostet und ob sie sich nach der Faustregel des Öko-Instituts lohnt.
Kosten aus unseren RatgebernGewährleistung und Recht auf Reparatur im BlickRechnet in deinem Browser, ohne KI
Den Kaufpreis von damals. Weißt du ihn nicht mehr, nimm den Preis eines ähnlichen neuen Geräts.
Hinter den Kulissen
Für jeden Fehler gibt es eine Kostenleiter: was du kostenlos prüfst, was ein Ersatzteil kostet und was die Werkstatt verlangt. Die Werte stammen aus den Kostentabellen unserer Ratgeber und sind Richtwerte.
Bis zum fünften Jahr darf eine Reparatur bis zur Hälfte des Kaufpreises kosten, ab dem zehnten etwa ein Fünftel, dazwischen sinkt die Grenze schrittweise. Diese Faustregel gibt auch das Öko-Institut wieder.
In den ersten zwei Jahren haftet der Verkäufer für Mängel. Bei neueren Geräten greift danach das Recht auf Reparatur, und manche Hersteller geben auf Motor oder Kompressor länger Garantie.
Häufige Fragen
Als Faustregel gilt: Bis zum fünften Jahr darf die Reparatur bis zur Hälfte des Kaufpreises kosten, ab dem zehnten Jahr nur noch etwa ein Fünftel. Kennst du den Kaufpreis nicht mehr, nimm den Preis eines ähnlichen neuen Geräts. Viele Fehler kosten aber gar nichts: Ein volles Flusensieb oder ein verstopftes Abtauloch behebst du selbst.
Dann ist zuerst der Händler dran: Bei einem neuen Gerät haftet er zwei Jahre ab Lieferung für Mängel (gesetzliche Gewährleistung). Zeigt sich der Mangel im ersten Jahr, wird vermutet, dass er schon bei der Übergabe da war; im zweiten Jahr musst du das belegen. Wird ein Gerät, das du ab dem 31.07.2026 gekauft hast, in dieser Zeit repariert, verlängert sich die Frist einmalig um zwölf Monate. Eine Garantie des Herstellers gilt zusätzlich.
Seltener, als viele denken. Bei Waschmaschinen ab etwa 2014 spart ein neues Gerät meist nur 9 bis 12 € Strom im Jahr. Beim Geschirrspüler lohnt sich laut Umweltbundesamt die Reparatur meist. Anders bei alten Trocknern ohne Wärmepumpe: Sie brauchen laut Umweltbundesamt rund 340 kWh pro 100 Ladungen, ein moderner Wärmepumpentrockner 73 bis 97 kWh. Einen Kühlschrank zu ersetzen, lohnt sich fürs Klima erst ab rund 240 kWh im Jahr, bei einer Kühl-Gefrier-Kombination ab rund 340 kWh. Mehr dazu in unseren Ratgebern zur Waschmaschine, zum Trockner und zum Kühlschrank.
Meist mehrere hundert Kilogramm. Eine neue Waschmaschine verursacht in der Herstellung 290 bis 690 kg CO₂, eine Reparatur im Mittel rund 27 kg. Für Geschirrspüler (rund 330 kg), Wärmepumpentrockner (knapp 600 kg) und Kühlschränke (rund 300 kg, Kühl-Gefrier-Kombination rund 400 kg) kommt eine Studie für das Umweltbundesamt zu ähnlichen Größenordnungen; eine Reparatur liegt dort je nach Teil bei etwa 3 bis 47 kg, die Anfahrt eingerechnet.
Repair-Cafés sind ehrenamtliche Reparaturtreffs: Freiwillige helfen dir, dein Gerät selbst zu reparieren, meist gegen eine Spende. Tragbare Geräte wie Kaffeevollautomaten kannst du mitbringen, bei großen Geräten frag vorher nach. Termine in deiner Nähe findest du über das Netzwerk Reparatur-Initiativen.
Der Check rechnet direkt in deinem Browser und schickt deine Eingaben nicht an uns. Nur wenn du im Cookie-Banner der Statistik zustimmst, werten die dort genannten Dienste aus, wie der Check genutzt wird, etwa welches Gerät gewählt und ob ein Fehlercode erkannt wurde. Für die Werkstattsuche gilt die anonyme Nachfrage-Statistik, die in der Datenschutzerklärung beschrieben ist.